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Spezielle Papierformate

Durch die Registrierung spezieller Papierformate ist es möglich, auch Papiere mit Überlänge zu bedrucken. Die in der Tabelle mit A gekennzeichneten Geräte sind imstande, bis zu 555 mm langes Papier1 (von Ober- zur Unterkante in Richtung des Papiereinzugs) zu bedrucken. Hierzu muss ein spezielles Papierformat in der Maschine registiert werden.

Im Verwaltungs-Menu des Risographen kann unter System unter dem Menupunkt Spez-Papiereingabe ein Sonderformat registriert werden. Die Sonderformate eignen sich nicht nur dazu, dass der Risograph die Trommelbewegungen auf die Größe des Papiers abstimmt (so werden im Druckgang auftretende Papierstaus am Papierauswurf vermieden, weil der Sensor am Papierauswurf fälschlicherweise erkennt, dass er durch ein möglicherweise zu langes Papierformat blockiert wäre), darüber hinaus können auch oben angesprochene lange Formate mit bis zu 555 mm Papierlänge bedruckt werden. Es empfiehlt sich immer, spezielle Papierformate (z. B. DIN A3-Bögen, die etwas länger sind, um lästige Abdrücke des Gummirads zu vermeiden) als Sondereinstellung zu registrieren und dieses neue Format auch mit einem Titel zu benennen, so kann ein besserer Überblick beim Druckvorgang behalten werden.

Vorsicht: Durch Registrieren eines längeren Papierformats ändert sich weder der maximale Druckbereich noch der obere und untere Druckpositionsbereich der Maschine, je nach Weiterverarbeitung der bedruckten Bögen (z. B. Bindung) kann es aber hilfreich sein, einen längeren Bogen in der Maschine zu bedrucken und ihn nachträglich zu beschneiden. Wenn mit einem Sonderformat länger als 43,2cm (entspricht 17 Zoll) gearbeitet werden soll, so ist es notwendig, den hinteren Papierstopp des Papierauswurfs im Vorfeld umzuklappen. So muss der Papierauswurf zwar mit anhaltender Konzentration betreut werden, allerdings wird dadurch verhindert, dass die Bögen wellig oder geknickt im Papierauswurf gestaut werden oder gar einen Papierstau verursachen.