G

Format

Je nach Größe der Farbzylinder ist das Maximalformat des Risographen zu beachten (3 G: Übliche Formate), schließlich ist der Risograph nicht imstande, randlos zu drucken. Darüber hinaus ist es wichtig, dass der Risograph je nach Grammatur des Papiers einen größeren oder kleineren Rand umlaufend um die Dateien bekommt bzw. keine Bereiche mit hoher Farbdeckung am Rand der Masterfolie platziert wird, damit das Papier nicht zu stark an der Trommel haftet und bei der Rotation des Druckzylinders nicht abgerollt bzw. ein Weitergeben an den zweiten Zylinder oder den Papierauswurf verhindert wird. Während das Handbuch des MZ 770 einen Rand von 5 mm an der vorderen, schmalen Kante des Papiers vorgibt, sollten an den Rändern der langen Seite jeweils 3 mm freigehalten werden, am hinteren Rand der kurzen Seite 2 mm.
So kommt beim Format DIN A3 der druckbare Bereich von 413 × 291 mm zustande: 420 mm – 7 mm Rand ergibt einen druckbaren Bereich von 413 mm, 297 mm Format – 6 mm Rand ergibt 291 mm druckbarer Bereich. Um noch mehr Kontrolle um die Farbauszüge zu haben und selbst mit hohem Farbauftrag bessere, sicherere Ergebnisse zu erzielen ist ein Mindestabstand von 10 mm zwischen (stark) gesättigten Farbflächen und Rand pro Seitenkante einzuhalten. Daraus ergibt sich ein empfohlener Motivbereich von 393 × 271 mm.

Der etwas größere Abstand des druckbaren Bereichs an der vorderen Papierkante, die zuerst in die Maschine eingezogen wird, versteht sich als eine Art Greiferrand, da hier Papier nach dem Einzug von den Rädchen und Einzügen zur Navigation durch die Maschine verwendet wird.